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 Betreff des Beitrags: Ein Schock vor dem Saisonfinale
 Beitrag Verfasst: 12. Mai 2018, 08:52 
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Quelle: Saarbrücker - Zeitung (veröffentlicht am 12.05.2018)
von Philipp Semmler

Der Elversberger Benno Mohr fällt monatelang aus. Der Trierer Rudi Thömmes ist als Co-Trainer im Gespräch.

Eine schlechte Nachricht muss der Fußball-Regionalligist SV Elversberg vor dem letzten Saisonspiel an diesem Samstag um 14 Uhr gegen die TuS Koblenz verdauen: Flügelflitzer Benno Mohr wird dem Club vier bis sechs Monate fehlen. Mohr hatte sich am vergangenen Samstag beim 4:1-Sieg seiner Mannschaft beim FC Astoria Walldorf verletzt.

Schon unmittelbar nach der Partie hatte Trainer und Sportvorstand Roland Seitz nichts Gutes geschwant. „Ich befürchte, dass es schlimmer ist“, sagte der 53-Jährige nach der Partie in Baden-Württemberg. Diese Vorahnung hat sich nun bestätigt: Die finalen Untersuchungen ergaben, dass sich der 22-Jährige einen Sehnenabriss im Oberschenkel zugezogen hat. Bereits am Freitag wurde der gebürtige Saarbrücker operiert. „Das trifft uns sehr hart“, erklärte Seitz: „Nicht nur mit Hinblick aufs Pokalfinale am Pfingstmontag gegen den 1. FC Saarbrücken, sondern auch mit Blick auf die kommende Saison.“

Denn selbst bei optimalem Heilungsverlauf wäre Mohr erst wieder Mitte September einsatzfähig. Im schlimmsten Fall droht ein Ausfall des Leistungsträgers bis kurz vor der Winterpause. „Wir müssen uns deshalb Gedanken machen, ob wir für seine Position noch einen Spieler verpflichten“, sagte Seitz.

Gedanken macht sich der Elversberger Sportvorstand und Trainer derzeit auch, wie das Übungsleiter-Team der SVE vergrößert werden kann. „Wir wollen auf jeden Fall noch einen weiteren Co-Trainer holen. Das habe ich ja bereits vor einigen Wochen gesagt“, berichtet der 53-Jährige. Am Freitag vermeldeten mehrere Medien, dass Elversberg diesen bereits gefunden habe. Rudi Thömmes werde kommende Runde Co-Trainer bei den Saarländern, vermeldete unter anderem das Trierer Internetportal Lokalo.de.

„Das stimmt so nicht“, erklärte Seitz auf diese Personalie angesprochen. Gleichzeitig bestätigte er aber ein Interesse am Trierer Urgestein: „Es gab Gespräche mit Rudi. Ich würde ihn gerne holen, weil wir vier Jahre bei der Eintracht erfolgreich zusammengearbeitet haben. Aber entschieden ist da noch nichts.“ Das betonte am Freitag auch Thömmes selbst, der noch ein Jahr Vertrag bei der Eintracht hat. „Ich telefoniere wöchentlich mit Roland Seitz, es gibt eine Anfrage“, sagte er dem Trierischen Volksfreund. Aber in den nächsten Tagen passiere da definitiv noch nichts.

Thömmes genießt in Trier Kultstatus, weil er unter anderem als Spieler mit der Eintracht 1998 bis ins Halbfinale des DFB-Pokals vorgestoßen war. Die Moselaner, damals noch in der Regionalliga aktiv, schalteten auf dem Weg dorthin unter anderem den amtierenden Champions-League-Sieger Borussia Dortmund und den FC Schalke 04 aus. Seit 2010 ist der 49-jährige Thömmes Co-Trainer beim in die Oberliga abgestürzten Traditionsverein.

Bis zum Trainingsauftakt der neuen Runde (wahrscheinlich am 20. Juni) soll die Verpflichtung eines weiteren Co-Trainers in trockenen Tüchern sein. Zuvor stehen für die SVE noch die beiden letzten Duelle der aktuellen Spielzeit an. Das Ligaspiel gegen Koblenz und das Pokalfinale gegen Saarbrücken, das für die SVE klar Priorität hat. Im Ligaspiel gegen Koblenz geht es für die Schwarz-Weißen nämlich sportlich um nichts mehr. Unabhängig vom Ergebnis wird Elversberg die Saison auf Rang fünf beenden. Koblenz braucht dagegen noch dringend Punkte im Kampf um den Ligaverbleib. Die TuS steht als Tabellen-15. auf einem möglichen Abstiegsplatz. „Als Generalprobe für das Pokalendspiel ist mir ein Gegner, für den es noch um alles geht, lieber als eine Mannschaft, die nur noch um die Goldene Ananas spielt“, sagt Seitz.

Nachdem er in den vergangenen Wochen viel testete, plant der Übungsleiter, gegen Koblenz die Elf aufs Feld zu schicken, die auch im Pokalfinale spielen wird. Namen wollte er aber noch keine verraten. „Das sieht man ja dann morgen“, erklärte er am gestrigen Freitag lachend: „Es kann aber auch sein, dass wir noch etwas testen, zum Beispiel auf der Position von Mohr“, ergänzte der 53-Jährige.

Für das Endspiel im SFV-Pokal an Pfingstmontag um 17 Uhr in der Elversberger Arena waren gestern übrigens bereits rund 5000 der 9000 Tickets verkauft. Es winkt also ein ausverkauftes Haus, wenn die beiden besten saarländischen Teams um den Einzug in die erste Haupt­runde des DFB-Pokals kämpfen.


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