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 Betreff des Beitrags: Große Emotionen zum Saison-Finale
 Beitrag Verfasst: 20. Mai 2024, 14:11 
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Quelle: Pressestelle SVE

Die erste Zweitliga-Saison in der Geschichte der SV Elversberg ist zu Ende. Nachdem der Klassenerhalt schon längere Zeit feststand, wollte sich die Mannschaft von Horst Steffen nochmals mit einem Erfolgserlebnis vom eigenen Publikum verabschieden. Der Karlsruher SC, zweitbeste Mannschaft der Rückrunde, hatte am Samstag aber etwas dagegen und gewann am Ende mit 3:0 (0:0). Trotzdem war es für die über 9.500 Zuschauer, die den Weg in die URSAPHARM-Arena gefunden hatten, nochmals ein stimmungsvoller Nachmittag, der bereits Stunden vor dem Spiel mit einem Marsch der Elversberger Fanszene vom Alten Markt zum Stadion begann und erst in den späten Abendstunden und der gemeinsamen Klassenerhalts-Feier endete.

Bereits vor dem Spiel wurde es emotional: Bei der SVE wurden vor der Partie acht Spieler verabschiedet. Neben Kapitän Kevin Conrad (33) und Kevin Koffi (37) werden auch Thore Jacobsen (27), Sebastian Saftig (22), Paul Wanner (18), Wahid Faghir (20), Hugo Vandermersch (25) und Marcel Correia (35) in der kommenden Saison nicht mehr das schwarz-weiße Trikot tragen. Ebenfalls nachträglich verabschiedet wurde außerdem Nico Antonitsch, der die SVE bereits im Winter verlassen hat, zum Saison-Finale aber noch mal an der Kaiserlinde zu Besuch war.

Zum Sportlichen: Das große Verletzungspech der gesamten Rückrunde blieb der SVE auch zum Saisonfonale treu, so musste Horst Steffen erneut auf mehrere Spieler verzichten. Wie schon in Nürnberg fehlten – neben den zahlreichen Langzeitverletzten – die beiden Rechtsverteidiger Lukas Pinckert und Hugo Vandermersch. So entschied sich der SVE-Coach in der Defensive für eine Dreierkette und setzte neben Maurice Neubauer (links) und Robin Fellhauer (rechts) zentral auf Kevin Conrad, der zum letzten Spiel seiner Karriere die Mannschaft auch als Kapitän auf das Feld führte. Daneben durften auch erstmals in dieser Saison Kevin Koffi und Torhüter Tim Boss von Beginn an ran.

Bei den Gästen aus Karlsruhe fehlte unter anderem Kapitän Jérôme Gondorf, der mit 35 Jahren nach der Saison seine Karriere beendet, aufgrund seiner fünften Gelben Karte. Für ihn spielte Sebastian Jung in der Viererkette. Außerdem nahm Trainer Christian Eichner im Vergleich zur 1:2 Heimniederlage gegen Hannover noch zwei weitere Änderungen an der Startformation vor: Für Thiede und Stindl spielten Burnic und Zivzivadze von Beginn an.

Von Anfang an entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem beide Mannschaften wie gewohnt mutig nach vorne spielten. Die erste richtige Chance des Spiels verbuchte die SVE, als sich Paul Wanner aus 20 Metern ein Herz nahm, den Ball aber nur an den rechten Innenpfosten setzte (18.). Auf der anderen Seite kombinierte sich der KSC immer wieder gefährlich vor das Elversberger Tor, scheiterte aber mehrmals nur knapp. Kurz vor der Halbzeit hatten dann beide Teams die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Zuerst fanden Semih Sahin und per Nachschuss Luca Schnellbacher in KSC-Keeper Max Weiß ihren Meister (38.), ehe Igor Matanovic, von Dzenis Burnic fein in Szene gesetzt, allein vor SVE-Torwart Tim Boss den Ball nicht im Tor unterbrachte. Folglich ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Die Gäste entschieden innerhalb weniger Minuten mit einem Doppelschlag die Partie. Zuerst war es Budu Zivzivadze, der den Ball per Direktabnahme zum 1:0 ins Elversberger Tor beförderte (51.). Kurz darauf stand Philip Heise goldrichtig, der links im Strafraum zum Schuss kam und zum 2:0 traf (56.). Maurice Neubauer hatte den Ball noch unhaltbar für Tim Boss abgefälscht. Die SVE, bei der Horst Steffen nun munter durchwechselte, versuchte alles, um dem Spiel nochmals eine Wende zu geben, letztlich gegen eine starke und abgezockte Karlsruher Mannschaft aber chancenlos blieb. Den Schlusspunkt setzte Lars Stindl, der – gerade erst eingewechselt – mit dem ersten Ballkontakt zum 3:0 einköpfte (78.). Dabei blieb es bis zum Schluss, weil unter anderem Tim Boss noch zweimal zur Stelle war und auch die wenigen Angriffsversuche der SVE nicht von Erfolg gekrönt waren.

Der Stimmung tat die Niederlage allerdings nach dem Spiel keinen Abbruch: Mannschaft, Trainer- und Betreuerstab wurden minutenlang von den Fans gefeiert und so gebührend in die Sommerpause verabschiedet. Danach ging die Party vor dem Stadion mit Freibier weiter – und dem Gefühl, auch in der kommenden Saison wieder in der 2. Bundesliga an den Start gehen zu dürfen.


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